Fixkosten-Checkliste: Welche laufenden Kosten sollten Sie prüfen?
Fixkosten laufen Monat für Monat weiter. Mit dieser Checkliste erfassen Sie die wichtigsten Bereiche und erkennen, wo sich eine genauere Prüfung lohnt.
Das sollten Sie bereitlegen
- Kontoauszüge der vergangenen zwölf Monate
- aktuelle Jahresabrechnungen für Strom und Gas
- Vertragsübersichten, Beitragsrechnungen und letzte Preisänderungen
- eine einfache Liste mit Anbieter, Betrag, Zahlungsrhythmus und Kündigungsfrist
1. Erst alle Zahlungen auf eine gemeinsame Basis bringen
Monatliche, vierteljährliche und jährliche Beiträge lassen sich nur vergleichen, wenn sie auf denselben Zeitraum umgerechnet werden. Teilen Sie einen Jahresbeitrag durch zwölf und multiplizieren Sie einen Quartalsbeitrag mit vier, bevor Sie den Monatswert bilden.
- Anbieter und Vertragsbezeichnung notieren
- tatsächlichen Zahlbetrag aus dem Kontoauszug übernehmen
- Zahlungsrhythmus und nächsten Fälligkeitstermin ergänzen
- Jahreskosten separat ausweisen
2. Wohnen und Energie
Erfassen Sie Miete oder Finanzierung, Nebenkosten, Strom, Gas und weitere energienahe Kosten getrennt. Beim Energievertrag gehören Verbrauch und Jahreskosten zusammen; der Abschlag allein kann durch Guthaben oder Nachzahlungen ein falsches Bild vermitteln.
- letzten Jahresverbrauch in kWh übernehmen
- Grundpreis und Arbeitspreis getrennt notieren
- Nachzahlung oder Guthaben kennzeichnen
- Termin der nächsten Abrechnung festhalten
3. Internet, Mobilfunk und weitere Kommunikation
Sehen Sie nicht nur auf den Grundtarif. Gerätemiete, Zusatzkarten, Datenoptionen, Sicherheitspakete oder gemietete Router können den Gesamtpreis spürbar verändern.
- alle Rufnummern und Zusatzkarten zuordnen
- gebuchtes Datenvolumen mit der Nutzung vergleichen
- Geräteraten und Mietgeräte separat aufführen
- Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist prüfen
4. Versicherungen und Vorsorge
Hier geht es zunächst um Vollständigkeit, nicht um vorschnelle Kündigungen. Ordnen Sie jede Police einer Person, Sache oder einem Risiko zu. Bei Überschneidungen oder geänderten Lebensumständen sollte der Leistungsumfang fachlich geprüft werden.
- versicherte Person oder Sache eintragen
- Beitrag, Zahlweise und Selbstbeteiligung notieren
- letzte Anpassung des Vertrags festhalten
- unklare oder doppelte Leistungen markieren
5. Abonnements, Mitgliedschaften, Mobilität und Konten
Streaming, Apps, Software, Fitnessstudio, Vereine, Kontomodelle und Mobilitätsangebote fallen einzeln oft wenig auf. In der Jahressumme können viele kleine Abbuchungen dennoch relevant werden.
- auch Zahlungen über Kreditkarte und App-Stores prüfen
- ungenutzte Angebote markieren, aber Fristen beachten
- Kontogebühren und kostenpflichtige Zusatzkarten ergänzen
- jährliche Fahrzeug- und Ticketkosten einbeziehen
6. Eine sinnvolle Reihenfolge bilden
Sortieren Sie die Liste zuerst nach Jahresbetrag. Danach markieren Sie nahende Fristen, erkennbare Doppelungen und Leistungen, die nicht mehr genutzt werden. So entsteht eine überschaubare Arbeitsliste statt einer langen Sammlung ohne Priorität.